Die australische Sopranistin Maia Andrews ist Mitglied des Thüringer Opernstudios. Parallel dazu wird sie im Frühjahr 2020 ihren Master Operngesang an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar bei Prof. Siegfried Gohritz abschließen. Sie machte ihr Bachelor-Studium (Musik) an der University of New South Wales und Diplom der Oper am Sydney Conservatorium of Music. Weitere Kurse, die ihr Studium stark beeinflussten, waren die Internationale Musikakademie für Solisten unter Anleitung von KS Prof. Christiane Iven, die Intensive Opera Audition Training Meisterklasse an der Universität der Künste Berlin, die Internationale Musikakademie München bei Prof. Gerd Uecker, intensive Unterricht bei Jack LiVigni, Gesangscoach beim Jette Parker Program in Covent Garden (finanziert von der Wagner Society NSW) und Meisterklassen bei Éva Marton, Catherine Foster und KS Helen Donath.

Zuletzt im Februar 2020 spielte Maia die Rolle der Regieassistentin in der Revue 'Kriminal-Tango' am Theater Gera / Altenburg, wo sie Opernausschnitte von Offenbach und Verdi sang. Alle anderen Rollen für die Saison 19/20 werden aufgrund von Covid-19 verschoben. Zu Beginn der Spielzeit 20/21 wird Maia die Rolle der Anne Frank in Grigori Frids 'Das Tagebuch der Anne Frank' und in der Operettengala 'Die ganze Welt ist himmelblau!' im Theater Altenburg Gera spielen.

Maia wurde im November 2019 eingeladen, wieder die Gretel aus Humperdincks 'Hänsel und Gretel' mit der Jenaer Philharmonie aufzuführen, nachdem sie mit ihnen im Mai 2018 die gleiche Rolle in einem Konzertant sang. Februar 2019 sang sie die Pamina am Studiotheater Belvedere Weimar und nochmal im folgenden Sommer beim Musikfestival Oper Oder-Spree, geleitet von Georgios Vagianos. 

 

Bevor Maia im Jahr 2016 nach Deutschland zog, war sie Mitglied des Pacific Opera Young Artist Program in Sydney, wo sie in verschiedenen Konzerten, Meisterklassen und in ihrer Produktion von 'Le Nozze di Figaro' als Susanna auftrat. Seitdem andere Opernrollen aufgeführt sind: Barbarina (Le Nozze di Figaro, Rockdale Opera), Zerlina (Don Giovanni, Sydney Independent Opera), Mademoiselle Silberklang (Der Schauspieldirektor, Sydney Conservatorium) und Amy (Little Women, Mark Adamo, Sydney Conservatorium). 2018 kehrte Maia nach Australien zurück, um am MTO German-Australian Opera Grant in Melbourne teilzunehmen, bei dem sie als Finalistin den Förderpreis erhielt.

Maia trat auch häufig als Gastsolistin für verschiedene Chöre und Orchester in beide Deutschland und Australien auf. 2018 war sie Teil des Debussy Festivals im Festsaal Fürstenhaus Weimar und sang 5 Mélodies de Bourget und Ariette Oubliées mit Vera Andrianova. Das Duo hat auch Konzerte mit Werken von Liszt, Strauss und Poulenc im Liszt-Haus und Saal am Palais in Weimar aufgeführt. Anschließend sang Maia die Sopranistin in Matthäus Passion BWV 244 auf einer Tournee durch Weimar, Köln und Artern mit Studenten der HfM Weimar. In Australien sang sie Werke wie Bachs Johannes-Passion BWV 245 und Kantate BWV 42, Mendelssohns Psalm 42, Saint-Saens Oratorio de Noel, Händels Israel in Egypt, Vivaldis Magnificat und Gloria, Dvoraks Messe in D, Allegris Miserere und Michael Tippetts Crown of the Year. Maia tourte auch als Solistin mit Salut! Baroque und Voci Stupende in NSW.

 

Maia ist zutiefst dankbar für die Unterstützung, die sie im Laufe ihres Studiums erhielt: MTO German-Australian Opera Grant; vom Helpmann Family Foundation Scholarship, Patricia Lucas Music Achievement Scholarship, Opera and Arts Support Group, NSW Wagner Society, und Joan Sutherland and Richard Bonynge Foundation.